Mehrere Sturmschäden fordern Feuerwehr


Mehrere Sturmschäden fordern die Rettungskräfte in Berlin und Brandenburg. In Berlin musste die Feuerwehr innerhalb einer Stunde zu 200 Einsätzen ausrücken. In Brandenburg forderte der Sturm ein Todesopfer und drei Verletzte.


Heftige Sturmböen ziehen über Berlin und Brandenburg. Die Berliner Feuerwehr ist deshalb im Ausnahmezustand. Laut einem Sprecher der Feuerwehr befindet sich die Berliner Feuerwehr seit 13.30 Uhr im "Ausnahmezustand Stufe 1". Mehrere Freiwillige Feuerwehren sind deshalb zusätzlich im Dienst. 

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hönow in der Jänschwalder Straße in Hellersdorf.|Foto: Christopher Sebastian Harms
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hönow in der Jänschwalder Straße in Hellersdorf.|Foto: Christopher Sebastian Harms

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis 18 Uhr vor Sturmböen bis zu 100 km/h , das entspricht Windstärke 10 auf der Beaufortskala. 

Innerhalb einer Stunde kam es in Berlin zu rund 200 wetterbedingten Einsätzen. Laut einem Sprecher der Feuerwehr waren es 356 Einsätze zwischen 12 Uhr und 16 Uhr. Auch das Technische Hilfswerk unterstützt die Rettungskräfte der Polizei und Feuerwehr im Stadtgebiet.

In Brandenburg forderte der Sturm ein Todesopfer. In der Ortschaft Zäckericker Loose im Landkreis Märkisch Oderland stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Der Fahrer konnte noch schwer verletzt aus seinem Fahrzeug gerettet werden, erlag jedoch wenig später seinen Verletzungen. In Potsdam wurden, einem Sprecher der Feuerwehrleitstelle Nordwest zufolge, drei Fußgänger von einem Werbeschild erfasst und dabei verletzt.

 

In Waldesruh stürzte ein massiver Baum um.|Foto: Christopher Sebastian Harms
In Waldesruh stürzte ein massiver Baum um.|Foto: Christopher Sebastian Harms

In Brandenburg gibt es erhebliche Sachschäden. In vielen Landkreisen stürzen Bäume auf die Straßen und auf Hausdächer. Im Landkreis Barnim soll ein Baugerüst auf ein, im Bau befindlichen, Einfamilienhaus gestürzt sein.  In der Gemeinde Dahlwitz-Hoppegarten kam es innerhalb von rund eineinhalb Stunden zu 14 Einsätzen. Die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren Hönow, Hoppegarten und Münchehofe rückten in der Zeit zu mehreren umgestürzten Bäumen aus. 



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